Bilanz 2025
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40 Jahre Unternehmensgeschichte: Stabile positive Entwicklung mit gut gestellten Weichen

Alphartis SE trotzt den Herausforderungen des Marktes

Ein herausforderndes Geschäftsjahr hat der Mobilitätsdienstleister Alphartis SE mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Die Weichenstellung hin zum umfassenden Mobilitätsdienstleister sorgt für insgesamt positive Perspektiven.

Mit einem Umsatz in Höhe von 2,015 Mrd. Euro hat die Alphartis SE einen neuen Höchstwert in ihrer 40-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Dieser resultierte aus dem Fahrzeugvertrieb, der Integration zweier bhg Betriebe in Lörrach und Binzen sowie einer sehr positiven Entwicklung bei den jüngeren Tochtergesellschaften.

Im zurückliegenden Jahr brachte das Unternehmen trotz der zunehmend herausfordernden Rahmenbedingungen insgesamt 52.000 (Vorjahr 46.900) Fahrzeuge auf die Straße, davon 26.700 Neuwagen und 25.300 Gebrauchte.

Schwierige Bedingungen am Markt

Ein Selbstläufer war dieses Jahresergebnis keineswegs. Eine generell spürbare Kaufzurückhaltung bei Privat- und Gewerbekunden erforderte eine deutlich größere Kraftanstrengung für den Vertrieb. Im Bereich Aftersales wirkte ein internes Strategiekonzept dem rückläufigen Auftragsbestand bei technischen Nachbesserungen entgegen. Diese Trends im klassischen Geschäftsbetrieb setzen sich im laufenden Geschäftsjahr fort.

Neue Marken und Töchter wachsen

Um die Sicherheit der Arbeitsplätze aller rund 2.700 Beschäftigten langfristig zu gewährleisten, hat das Management frühzeitig reagiert. Die Integration der neuen Marken Hyundai, Kia und MG an inzwischen 14 der 30 Standorten bei der ahg trägt spürbar zur Auslastung im Bereich Aftersales bei. Bei der bhg baute das Unternehmen das Servicenetz für die Marken CUPRA/SEAT deutlich aus und eröffnete dazu einen zweiten Vertriebsstandort in Reutlingen. Die bhg wuchs zudem um die neuen Standorte Lörrach und Binzen.

Dynamisch und sehr positiv entwickeln sich auch die Startups der Alphartis SE, die ihren Kinderschuhen inzwischen entwachsen sind. Sowohl die vhg (Versicherungsmakler) als auch die fhg (Fuhrparkmanagement) haben ihre Erfolge deutlich gesteigert und sind auch personell deutlich gewachsen – eine Entwicklung, die sich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird.

Fahrschule wächst gegen den Trend

Entgegen dem allgemeinen Trend am Markt deutlich gewachsen ist auch die AUTOHAUS FAHRSCHULE. Neue Fahrschul-Standorte wurden in Tübingen, Böblingen und Reutlingen eröffnet, der nächste Neustart in Albstadt steht unmittelbar bevor. Nicht ganz so ungünstig wie bei vielen anderen Fahrschulen wirkte sich die politische Diskussion um eine mögliche Vergünstigung für den Erwerb des Führerscheins auf die Anmeldezahlen aus.

Neue Tochtergesellschaft für Gebrauchtwagen

Um den Vertrieb gebrauchter Fahrzeuge breiter aufzustellen, hat die Alphartis SE im vergangenen Jahr eine neue Tochtergesellschaft, die ghg, gegründet. Unter der dazugehörigen Marke PkwOne bietet diese ein breiteres Sortiment von Gebrauchtwagen an. Nach dem Start in Göppingen sollen nach und nach weitere Standorte hinzukommen.

40 Jahre und mitten im Leben

Mit ihrem gesunden und strategisch konsequent gestalteten Wachstum hat sich die Alphartis SE in den 40 Jahren ihres Bestehens unter den größten deutschen Unternehmen ihrer Branche etabliert. Im Jahr 1986 mit 19 Beschäftigten gestartet, ist das Horber Unternehmen der größte Mobilitätsdienstleister in Baden-Württemberg. Dem Grundsatz, schneckenförmig um Horb herum zu wachsen folgend, gehören neben den erwähnten Tochtergesellschaften inzwischen 50 Betriebe zum Unternehmen. Dabei ist es von entscheidendem Vorteil, dass die Alphartis SE ein 17.000 Quadratkilometer großes, geschlossenes Marktgebiet im Südwesten hat. Außerdem sind Strukturen und Prozesse optimal auf die Nutzung von Synergien ausgerichtet.

Mit ihrem Portfolio und ihrer strategischen Ausrichtung startet die Alphartis SE zuversichtlich in das nächste Jahrzehnt ihres Bestehens. Zwar bedeuten die nach wie vor angespannten geopolitischen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung, aber die Schlagkraft des Teams aus 2.700 Expertinnen und Experten hat schon in den vergangenen Jahren zahlreiche große Hürden gemeinsam erfolgreich gemeistert