Kinder-Lebens-Lauf 2026
Kinder-Lebens-Lauf 2026
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Die Engels-Fackel des Kinder-Lebens-Laufs machte Station bei der ahg Autohandelsgesellschaft Böblingen.

Ein Licht im Zeichen der Kinderhospizarbeit

Alle zwei Jahre zieht der Kinder-Lebens-Lauf durch ganz Deutschland. Er ist Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind gewidmet und macht auf deren Anliegen und Bedürfnisse aufmerksam. Als Bühne für Betroffene und für den Abbau von Berührungsängsten, machte der Lauf als eines der größten Inklusionsprojekte unseres Landes, nun Station in Böblingen.

Eine Fackel – Symbol für Hoffnung, Leben, Zusammenhalt und Inklusion – wird von Etappe zu Etappe getragen. Dabei kommen Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, Familien, Pflegekräfte und Unterstützende aus allen Lebensbereichen zusammen.

Initiator und Veranstalter des Kinder-Lebens-Laufs ist der Bundesverband Kinderhospiz e.V., der mit der Aktion auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam möchte – ein Ziel, das die Alphartis Stiftung als einer von 130 Gastgebern in Deutschland und erstmals auch in Luxemburg, Österreich und der Schweiz gerne unterstützt. Im Beisein von Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz und Vertretern des Kinderhospizdienstes und der Lebenshilfe Böblingen traf die Engels-Fackel am Dienstag, 4. August bei der ahg Böblingen ein. 

Nach einer offiziellen Begrüßung gab es die Gelegenheit zum Austausch über dieses wichtige, häufig zu wenig wahrgenommene Thema. Für die Besucher, insbesondere die Kinder, bot die ahg Böblingen auf dem Gelände ihres Autohauses ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Bobbycars-Parcours, Werkstatt-Führungen und anderem mehr.

„Kinder und junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie ihre Familien brauchen nicht nur medizinische und pflegerische Unterstützung – sie brauchen eine Gesellschaft, die sie sieht und selbstverständlich einbezieht“, sagte Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin Bundesverband Kinderhospiz e. V., „dass die Alphartis Stiftung den Kinder-Lebens-Lauf unterstützt und mit einem Familienfest Räume für Begegnung schafft, ist deshalb weit mehr als soziales Engagement. Es ist ein klares Bekenntnis zu Teilhabe, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung. Dafür sind wir von Herzen dankbar.“

Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz bedankte sich für den Besuch des Kinder-Lebens-Laufs in seiner Stadt und würdigte die Kinderhospizarbeit in Böblingen. Darüber hinaus dankte er allen, die in diesem Bereich tätigt sind – und dies häufig ehrenamtlich. „Für die Kinder, die sich mit den fundamentalen Themen Leben und Sterben so unmittelbar auseinandersetzen müssen, ist es enorm wichtig, jemand zu haben, der für sie da ist. Für alle Betroffenen ist diese Arbeit von unbezahlbarem Wert.“

Dies bestätigte Petra Eßer, Geschäftsführerin der Alphartis Stiftung, die bereits etliche Einrichtungen in der Kinderhospizarbeit unterstützt hat. Sie sagt: „Wir hören das immer wieder. Das Leid bleibt zwar dasselbe, aber es wird ein bisschen erträglicher, wenn man Menschen an seiner Seite weiß, die zuhören, sich kümmern und einfach da sind.“ Gerade deshalb unterstütze die Stiftung gerne diese Arbeit.

Von Böblingen aus wurde die Engels-Fackel zur nächsten Station nach Freiburg gebracht, wo Kolleginnen und Kollegen der ahg und bhg Autohandelsgesellschaft der Freiburger Standorte sie am Folgetag an den ambulanten Pflegedienst Moki, die nächste der 130 diesjährigen Stationen, übergeben wurde.